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Gaia M. Andrea Steimer

Raumhalterin und Brückenbauerin einer lebendigen, neuen Erde

Gaia M. Andrea Steimer ist ursprünglich promovierte Biologin. Sie ist hier, um eine lebendige Erde zu gestalten, und ihre grösste Kraft liegt in der ekstatischen Freude. Die Erde ist lebendig, wenn wir es sind. So sieht sie ihren eigenen Weg aus der Angst, Ohnmacht und Unterdrückung in die Freiheit, Freude und Lebendigkeit als ihren grössten Beitrag für eine lebendige Erde.

Als multidimensionales Wesen hält sie die Energie einer lebendigen, neuen Erde. Als Raumhalterin hält sie hochschwingende Räume für Menschen, die ihr göttliches Wesen freudig leben, das Neue frei und unbeschwert gestalten und den Weg der Liebe und Freude gehen wollen.

Ihre grosse Vision sind „Zentren der Neuen Erde“, das heisst Dörfer und Gemeinschaften, in denen die Menschen im Einklang mit sich (ihrem höheren Selbst), der Natur, der Erde und dem Kosmos leben.

Als Mitglied vom LivingEarth-Team ist sie Hüterin des Bereichs „Living Earth - Zentren der Neuen Erde“ und liebt es, Menschen zu vernetzen und inspirierende Projekte und Lösungen für eine lebendige Erde sichtbar zu machen.

 

Ausführliche Biographie

Meine innere Freude und Lebendigkeit war lange unter tiefen Schichten von Angst, Zweifel, Ohnmacht, Hilflosigkeit, Scham, Schuld etc. vergraben. Meine Familie hat viel Ohnmacht, Angst und Unterdrückung erfahren. Meine Grosseltern kamen aus der untersten Gesellschaftsschicht. Mein Grossvater war Verdingbub, meine Grossmutter kam kurz vor dem 2. Weltkrieg aus Süddeutschland in die Schweiz. Ihr Leben war hart und vom Überlebenskampf geprägt. Obwohl sich meine Eltern in die Mittelschicht hocharbeiten konnten, blieben die alten Traumata in den Zellen gespeichert.

Als Kind fühlte ich mich oft fremd, wusste aber nicht, weshalb. So wählte ich als Überlebensstrategie die Anpassung mit der Folge, dass ich früh die Verbindung zu meinen Gefühlen, Bedürfnissen und zur inneren Quelle verlor. So suchte ich ständig Sicherheit, Bestätigung und Anerkennung im Aussen. Da ich schnell lernte, vielseitig begabt und ehrgeizig war, bekam ich das auch oft: Ich schloss ich die Matura mit einem Schnitt von 5.3 ab, die Ausbildung zur Direktionssekretärin mit 5.7 und das Doktorat in der Biologie mit Magna cum laude. Ich spielte in der Nationalliga A Tischtennis und war in einer Spitzen-Pfeiffer-Gruppe.

Auch wenn äusserlich vieles perfekt schien, fühlte ich mich innerlich oft leer und orientierungslos. Erstmals wurde mir dies bewusst, als ich promovierte. Ich gab während dreieinhalb Jahren alles für meinen Doktortitel, in der Hoffnung, dass danach mein Leben endlich besser sein würde. Doch zwei Tage später fühlte es sich gleich an, wie zuvor...

Während meines Postdoktorates in Zürich begannen sich durch schwierige Lebensumstände Anzeichen einer Depression zu zeigen. Endlich begann ich meine eigene Geschichte in einer psychoanalytischen Therapie aufzuarbeiten (2001 – 2005). Sie war für mich sehr wichtig und hilfreich. Trotzdem fühlte ich mich nach drei Jahren Analyse nicht in meiner Mitte. Erst mit Meditation und Yoga (ab 2004) kam ich mehr und mehr dahin.

Obwohl ich das Forschen liebte, fühlte ich mich auch in der Wissenschaft fremd. Deshalb studierte ich zusätzlich die psychosoziale Dimension der Wissenschaft und verstand, dass sie – wie fast alle Bereiche der Gesellschaft (Wirtschaft, Politik, Sport etc.) – stark von männlichen Werten geprägt war. Als Frau hatte ich jedoch andere Werte und Stärken, die aber in diesem System keine Anerkennung fanden. Als ich begriff, dass ich in diesem System nie glücklich werden würde, verliess ich die Wissenschaft.

Um meine Perspektiven zu weiten, gönnte ich mir eine einjährige Auszeit und ging auf Weltreise (2005 – 2006). Zu meiner eigenen Überraschung wurde es eine spirituelle Reise, die mit einem 2monatigen Aufenthalt in einem japanischen Zen-Tempel endete.

Nach der Reise konnte ich nicht mehr zurück in ein „normales“ Leben. Um meine spirituelle Praxis zu vertiefen, arbeitete ich erst als Köchin in einem zen-buddhistischen Seminarhaus auf der Rigi (Felsentor, 2006 – 2009), bevor ich mich 2009 mit einem eigenen kleinen Meditations- und Rückzugshaus selbstständig machte (HerzBrändli, 2009 – 2014).

Obwohl ich sehr kreativ war, schaffte ich es nicht, von dieser Tätigkeit leben zu können. So stand ich nach vier Jahren vor der Wahl: Job oder mit der Selbständigkeit durchstarten. Ich investierte mutig meine letzten Ersparnisse in ein Business-Coaching für bewusste und soziale Unternehmende und gab alles für meine Selbständigkeit. Damit gelang der Durchbruch.

Als ich verstand, wie wichtig es war, dass spirituelle Unternehmende gut von dem leben können, was sie lieben, begann ich mein Wissen und meine Erfahrungen als Potential- und Business-Coachin weiter zu geben (2014 – 2019). Damit war ich schnell erfolgreich und investierte in immer teuere Coachings. Doch anstatt die erwünschten Resultate zu erzielen, landete ich im Hamsterrad, aus dem ich 2005 ausgebrochen war. Ich rannte wieder Zielen und Zahlen hinterher und verlor damit die Freude an meiner Tätigkeit.

Ein Medium sagte mir 2017, dass meine grösste Macht in der ekstatischen Freude liegen würde. Ekstatische Freude??? Das war mir völlig fremd. Ich verstand nicht, was er damit meinte und damit begann eine neue Suche.

Erste Hinweise bekam ich während eines Priesterinnen Trainings (13 Moon Mystery School, 2017 – 2019), in der ich die weibliche Spiritualität kennenlernen durfte. Sie war ganz anders, als die Spiritualität, die ich aus Zen und anderen Traditionen kannte. Emotionen, Gefühle und herausfordernde Alltagssituationen wurden in einer umfassenden Präsenz und Liebe umarmt. Ich fühlte mich endlich in meinem Wesen und Sein angenommen, wie ich war. Das war sehr heilsam. Ich fing wieder an zu tanzen und entdeckte das Singen. Wie schon als Kind und junge Erwachsene half mir auch die Natur in meinen Prozessen.

Mir wurde bewusst, wie sehr die weibliche Spiritualität in unserer Gesellschaft fehlte und wie sich das auf unser Leben und den Planeten auswirkte. Viele Menschen leiden an Sinnlosigkeit, Stress, Burnout, Depression, Sucht und andere Formen von Selbstzerstörung. Global führt die Abwesenheit des Urweiblichen in die Zerstörung und Ausbeutung des Planeten. So sehe ich es als einen meiner grössten Beiträge, dass wir das Weibliche in uns erwecken und unsere Freude, Lebendigkeit und kreative Schöpferkraft wieder frei leben. Das macht nicht nur uns gesund, sondern auch den Planeten.

Weitere Hinweise zur Freude bekam ich auf meiner multidimensionalen Forschungsreise, die 2018 begann. Auch hier wurde klar, dass mein multidimensionales Gefäss die Freude sei. Doch es sollte noch lange dauern, bis ich das tief in meinen Zellen verstehen konnte.

Als Wissenschafterin hatte ich einen gut trainierten Verstand und Intellekt. Doch ich hatte Mühe, meinen Körper zu fühlen und aus der Kraft des Herzens und der Weisheit des Bauches zu schöpfen. Durch meine Erziehung war ich konditioniert, mir selbst nicht zu vertrauen und zu glauben. So suchte ich stets im Aussen nach Antworten – wo sie jedoch je länger je weniger zu finden waren.

Auch hatten mein Ego und Verstand Mühe, die Kontrolle loszulassen. So musste erst der Boden unter meinen Füssen wegbrechen, bevor ich mich dem Leben ergab. Zuerst kollabierte mein Business, womit ich meine finanzielle Sicherheit verlor, dann brannte die Wohnung ab. Parallel dazu hatte ich einen belastenden Gerichtsfall und dann kam der Lockdown. Das Leben zeigte mir, dass es sich weder beherrschen noch kontrollieren liess.

Obwohl ich wusste, dass es wichtig wäre, auf mein Herz und den Bauch zu hören, blieb das schwierig für mich. Da waren so viele Konditionierungen, Ängste und Zweifel, die mich daran hinderten. Ich war immer wieder im Kopf gefangen. Viele alte Verletzungen durften heilen, um mir und dem Leben zu (ver-)trauen, an mich zu glauben und die Antworten immer mehr in mir zu finden. Es wurde immer deutlicher, dass mein Weg der Weg der Freude ist, obwohl ich damit selbst grösste Mühe hatte. Doch wer kann den Weg besser zeigen, als jemand, die alle Irrwege und Schwierigkeiten kennt?

Ich bin durch viele dunkle Nächte gegangen und habe viele Ängste, Zweifel, Ohnmacht und Unterdrückung überwunden. Ich habe Angst in Freude gewandelt, Ohnmacht in Selbstermächtigung, Selbsthass in Selbstliebe. Ich habe meine Kraft mehr und mehr zu mir genommen und durfte mich dabei immer mehr als unendliches, machtvolles, göttliches Wesen erkennen. Ich habe viel Mitgefühl für mich und andere und in meiner Authentizität und Verletzlichkeit viel Stärke gefunden. Jeden Tag werde ich freier, freudiger und lebendiger und komme mit mir selbst immer mehr in Frieden.

So sehe ich heute meinen eigenen Weg in die Freude, Freiheit und Lebendigkeit als einen meiner grössten Beiträge für eine lebendige Erde. Je höher meine Schwingung ist, desto freier kann die göttliche Kraft durch mich fliessen. Alles fällt an seinen Platz. Das Leben lebt sich selbst und ich darf es freudig geniessen.

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Wenn Du Dir mehr Freiheit, Freude und Lebendigkeit wünschst und Dich privat begleiten lassen möchtest, dann fülle dieses Formular für eine kostenlose Macht-der-Freude-Inspirationssitzung aus. Hier schauen wir gemeinsam, was Dein Herz sich wünscht und was Dir im Weg steht, das frei, freudig und lebendig zu leben.

Von Herzen,

Gaia

Berichte und Videos über Andrea:

IHdFeuers_paperback04_korr_MS_16,4mm.inddInformation

Der Weg von Andrea ist im Buch 'Auf dem Herzensweg' von Sabrina Gundert detailliert beschrieben.
Meditative Moments von Milos Savic (2011)

Tiere, Medtiation und Gebet (von Silvia Livio, SF, 3sat, 2009)