Schwellen und Ängste
Wenn wir das leben möchten, was in uns angelegt ist, kommen wir immer wieder an Schwellen. An Punkte, an denen wir am liebsten aufgeben oder weglaufen würden.
Der Kopf wird laut – und es zeigen sich Ängste, Zweifel oder gar Verzweiflung. Besonders unangenehm sind Existenzängste.
In diesen Momenten entscheidet sich, ob du weiter gehst, stehen bleibst oder dich für Wochen oder gar Monate im Kreis drehst.
Wenn du bereit bist, innezuhalten und genau hinzuhören, können solche Schwellen-Momente jedoch höchst fruchtbar sein. Denn das ist der Punkt, an dem viel Heilung, Entfaltung und Entwicklung geschehen kann.
Viele Menschen, die ihrem inneren Ruf folgen, kennen diese Schwellen-Momente. Auch ich kenne sie – ebenso wie viele Menschen, die ich begleiten durfte.
Über die Jahre ist mir dabei etwas aufgefallen, das ich heute teilen möchte. Vielleicht hilft dir das, Existenzängste auf eine neue Weise zu verstehen – nicht mehr als etwas Bedrohliches, sondern als etwas, das einen tieferen Sinn hat.
Existenzängste tauchen oft dann auf, wenn das Alte nicht mehr trägt – und das Neue noch nicht da ist. Wenn etwas in uns gelebt werden will, wir es aber noch nicht wagen, dazu wirklich ja zu sagen.
Als Ruth zu mir kam, waren auch Existenzängste da. Sie hatte seit fast 30 Jahren eine Praxis für Homöopathie, doch ihre Arbeit stockte. Das brachte viele Ängste mit sich. Im Laufe unserer Zusammenarbeit wurde klar: In ihr war mehr angelegt – die „Box“ Homöopathie war für sie zu klein geworden. Doch das, was in ihr leben wollte, war mit inneren Verboten belegt. Im Raum, den ich für sie hielt, durften diese Blockaden sichtbar werden und sich lösen.
Als Ruth begann, wieder aus ihrem tiefsten Kern zu wirken, kamen Freude, Begeisterung und Vertrauen zurück:
„Das grösste Geschenk war für mich, dass ich in Frieden mit mir gekommen bin. Dass ich mich selber in meiner «Arbeit» erkannt und in Einklang mit meinem inneren Selbst gekommen bin.
Ich habe erkannt, dass der tiefere Sinn meiner Arbeit darin liegt, meine ureigene Gabe in die Welt zu geben. Dafür muss ich nichts tun – sondern darf es einfach fliessen lassen.“
– Ruth
Wenn wir wieder aus unserer ureigenen Essenz wirken, verändert sich unser Erleben grundlegend. Die Ängste und Zweifel schwinden, und der Glaube und das Vertrauen in unsere eigene Wahrheit kommen wieder zurück.
Ankommen ist kein einmaliger Moment, sondern ein Weg. Es braucht Zeit, bis sich in der Tiefe etwas wandelt, sodass es wirklich trägt.
Solltest du spüren, dass du gerade an einer Schwelle stehst und dir Begleitung wünschst, bin ich gerne für dich da.
Von Herzen
Andrea ∞ Gaia Magdalena
Gaia Magdalena
Andrea Steimer
Ich begleite Menschen darin, das zu leben, was sie wirklich erfüllt, nährt und trägt – und in sich und auf der Erde anzukommen.
In meinen Räumen erinnern sich die Menschen daran, wer sie wirklich sind, und verbinden sich wieder mit ihrer Quelle. Aus dieser Kraft heraus wird ihr Leben freier, freudiger und lebendiger.
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